theologie.geschichte, Bd. 5 (2010)

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Gutachten und Diskussionsbeiträge zu Edith Petschnigg/Bernd Obermayer/Irmtraud Fischer, Gott als Kriegsherr. Zur Rezeption alttestamentlicher Rede im Ersten Weltkrieg


Übersicht:

Gutachten:

1. Dr. Annette Jantzen, Aachen 
2. Dr. Antonia Leugers, Tübingen/München 


Diskussionsbeiträge:



Gutachten

1. Dr. Annette Jantzen, Aachen

Gutachten zu: Edith Petschnigg / Bernd Obermayer / Irmtraud Fischer, Gott als Kriegsherr. Zur Rezeption alttestamentlicher Rede im Ersten Weltkrieg


Dass der Erste Weltkrieg von den Zeitgenossen auch religiös gedeutet wurde, ist bekannt. Der Aufschwung der Volksfrömmigkeit, die Indienstnahme der Religion sowohl für Kriegsbegeisterung als auch für Trostbedarf ist schon verschiedentlich bearbeitet worden. Allerdings fehlten bislang weitgehend ein genuin exegetischer Blick auf die Kriegspredigt einerseits und ein Vergleich von Christentum und Judentum andererseits. Beides wird im vorliegenden Aufsatz aufgegriffen, wobei die Autoren sich auf Quellen aus dem österreichischen Raum beziehen.

Die Verknüpfung von exegetischer und geschichtswissenschaftlicher Fragestellung ist lohnend und in einer in sich schlüssigen Anlage des Aufsatzes umgesetzt worden. Einsichtig ist sowohl die Beschränkung auf veröffentlichte Predigten, Hirtenschreiben und Zeitschriftenbeiträge als auch die Systematisierung der untersuchten Beiträge. Diese Beschränkung bringt es mit sich, dass vor allem offizielle Kriegsdeutungen der untersuchten Religionsgruppen erläutert werden, die nicht mit den Kriegsdeutungen von Kombattanten und betroffenen Zivilisten übereinstimmen müssen.

Der Korpus des Alten Testaments ist zu groß, als dass sich die Verteilung der verwendeten Texte im Weltkriegs-Kontext – wer wann welchen Text in welchem Kontext aufgegriffen hat – mit Gewinn auswerten ließe, dafür dürfte die Streuung einfach zu breit sein. Der Verzicht auf solch eine Auswertung ist daher berechtigt.

Die untersuchten Quellen werden in Hinblick auf ihre Verwendung der Schriftzitate untersucht. Leider kommt aber die Verknüpfung von exegetischer und geschichtswissenschaftlicher Perspektive nicht so zum Tragen, wie es wünschenswert gewesen wäre. Zunächst einmal gehen die Autoren mit einer problematischen Voraussetzung an die Einschätzung der religiösen Kriegsdeutungen heran: „In Friedenszeiten eingeübte Denk- und Verhaltensmuster erweisen sich als unwirksam.“ Diese These ist einem Aufsatz von Holzem/Holzapfel entnommen[1], der einerseits ein Forschungsprogramm beschreibt, das im Tübinger Sonderforschungsbereich „Kriegserfahrung. Krieg und Gesellschaft in der Neuzeit“ bearbeitet wurde und zu deutlich anderen Ergebnissen kam, als in diesem Entwurf erwartet worden war. Statt wie erwartet Nachweise einer Glaubenskrise, die sich in theologischen Reflexionen spiegeln würden, erbrachten diese Forschungen im Gegenteil Nachweise einer hohen Kontinuität von Welt- und Gottesbildern weit über den Ersten Weltkrieg hinaus[2]. Andererseits steht die zitierte These im Kontext einer Beschreibung der Funktion „symbolischer Sinnwelten“, die in Situationen wie dem Kriegsbeginn produziert werden, und ist nicht als allgemeingültige Aussage über die Unbrauchbarkeit von in Friedenszeiten formulierten religiösen Weltdeutungen im Kriegsfall zu verstehen. Als Voraussetzung der Untersuchung religiöser Kriegsdeutungen vorangestellt, verdeckt diese These den Blick auf ein wichtiges Ergebniss der kirchengeschichtlichen Weltkriegsforschung: Die in Friedenszeiten eingeübten Denkmuster funktionierten ausgezeichnet und wurden in der religiösen Publizistik vor dem Krieg, während des Krieges und nach dem Krieg unverändert angewandt.

Die Zeitgenossen lebten in einer Welt, in der der Krieg kein Skandalon war, weder in politischer noch in theologischer Hinsicht. Auch nach dem August 1914 ging es nicht darum, neue (religiöse) Deutungen zu finden, sondern die vorhandenen auf die Kriegssituation zu münzen. Für individuelle Verzweiflung und schwerste Traumatisierung standen keine Deutungsschemata zur Verfügung, die sie hätten angemessen ins Wort bringen können, und so wurden sie nicht Teil des öffentlichen Diskurses. Der Plausibilitätsverlust religiöser Rede angesichts der enormen Verluste und Verheerungen des Ersten Weltkriegs wurde von der Theologie nicht aufgegriffen und führte zu einem immer weiteren Auseinanderklaffen von Erfahrung und religiösem Deutungsangebot, das erst nach dem Zweiten Weltkrieg bearbeitet werden sollte. Theologische Deutungen, insbesondere von Autoren, die keine Fronterfahrungen gemacht hatten, wirken deswegen im Nachhinein als der Kriegswirklichkeit unangemessen und „verblüffungsfest“ (Johann Baptist Metz).

Dieser zeitgenössische Auslegehorizont spiegelt sich ansatzweise in der Darstellung wider:  Die Autoren erwähnen das Bündnis zwischen Thron und Altar und die Welle von Patriotismus und Kaisertreue, die insbesondere den Beginn der Kriegszeit prägten. Allerdings fehlt ein Anschluss an Theologie und Frömmigkeit der Vorkriegszeit fast durchgehend. Der damalige Stand der exegetischen Forschung wird überhaupt nicht behandelt, was umso bedauerlicher ist, als ihn die Autoren selbst als Stichwort ins Spiel bringen.

 Die Vorkriegsparameter von Theologie und Schriftauslegung sollten im Aufsatz Berücksichtigung finden, damit der Spielraum abgesteckt wäre, den die zitierten Autoren hatten: Das für sie Denkbare und Glaubwürdige muss bekannt sein, um die konkreten Zitate richtig einordnen zu können. Eine solche Behandlung der Vorkriegsparameter der verschiedenen Konfessionen und Religionen würde auch einen echten Vergleich dieser Gruppen und ihrer Äußerungen zum Weltkrieg erlauben.

Trotz der vorliegenden Analyse christlicher und jüdischer Deutungen kommen die Autoren zu dem Schluss, das Alte Testament sei durch „gezielte Rezeptionsstrategien der Kirchen instrumentalisiert“ worden. Diese sehr pauschale und weitgehende Aussage bedarf dringend der Präzisierung, die über eine Einbeziehung der genannten Parameter erreicht werden könnte: Akteure, Motive und Vorgehensweise müssen differenziert erläutert werden, damit eine solche Aussage verantwortet werden kann.

Erst mit der Klärung des theologischen Kontextes wären dann auch weitergehende Schlüsse zu notwendigen Voraussetzungen einer angemessenen Schriftrezeption zu ziehen, anstatt es beim Hinweis auf „die gesamte Problematik der Verwendung biblischer Texte in Homilie und pastoralem Zuspruch“ zu belassen, der mehr Fragen aufwirft, als er klärt.

[1] Andreas Holzem/Christoph Holzapfel,  Kriegserfahrung als Forschungsproblem. Der Erste Weltkrieg in der religiösen Erfahrung von Katholiken, in: ThQ 182/4 (2002), 279-297, vgl. Diskussionspapier, Fußnote 17.
[2] Vgl. insbesondere: Andreas Holzem (Hg.), Krieg und Christentum. Religiöse Gewalttheorien in der Kriegserfahrung des Westens, Paderborn 2009.



2. Dr. Antonia Leugers, Tübingen/München 

Gutachten zu: Edith Petschnigg / Bernd Obermayer / Irmtraud Fischer, Gott als Kriegsherr. Zur Rezeption alttestamentlicher Rede im Ersten Weltkrieg


Der Beitrag der beiden Autorinnen und des Autors weckt allein schon als Ergebnis einer begrüßenswerten interdisziplinären Kooperation gespanntes Interesse, fehlt es doch in der Regel an solch enger Zusammenarbeit zwischen Alttestamentlicher Bibelwissenschaft und (Kirchen-)Geschichte. Dies gilt insbesondere für Themen aus dem 20. Jahrhundert. Aus meiner Sicht werden die Erwartungen jedoch nicht voll erfüllt. Einerseits mag dies bei dem sehr kurzen Beitrag darin begründet liegen, daß sich beide Disziplinen betont zurück nehmen wollten, um kein Übergewicht in den jeweiligen Passagen seitens der Exegese oder der Geschichte entstehen zu lassen. In der Überarbeitung des Beitrags sollte man auf dieses ruhende Potential des Fachwissens beherzt zurück greifen. Andererseits dürfte die Themenstellung selbst ihren Teil an der noch nicht optimalen Bearbeitung und Darstellungsweise tragen:  Die Rezeption alttestamentlicher Rede während des Ersten Weltkriegs im multiethnischen, multireligiösen Österreich bei männlichen Vertretern der katholischen und der protestantischen Kirche sowie der jüdischen Glaubensgemeinschaft zu untersuchen, bedeutet, eine schwierige und höchst komplexe Fragestellung erforschen zu wollen. Transparenz hinsichtlich der Quellengrundlage und der Kriterien ihrer Auswahl sowie hinsichtlich des methodischen Vorgehens ist daher unabdingbar[I], sollen die Ergebnisse nicht beliebig sein, sondern angemessen eingeordnet und bewertet werden können. Der Beitrag könnte an Substanz gewinnen, wenn er unter Berücksichtigung der folgenden Empfehlungen überarbeitet wird. Im Rahmen eines knappen Gutachtens handelt es sich dabei allerdings nur um Aspekte kritischer Beobachtungen aus (kirchen)historischer Sicht.

Die biblische Grundlegung, ausgehend von heutigen exegetischen Befunden, die sich auf literaturwissenschaftliche, religionsgeschichtliche und archäologische Methoden stützen, sollte pointierter erschließen, warum in Texten der Hebräischen Bibel Gewalt, Krieg und Frieden vorkommen und wie dies heute zu interpretieren ist. In den Ausführungen taucht immer wieder gleichsam als handelndes Subjekt "die Bibel" auf, als sei sie ein Gesamtwerk eines Autors einer Entstehungszeit. Nötig aber wäre eine Charakterisierung der Hebräischen Bibel in ihrer Textwerdung mit prägnanter Erläuterung von Schlüsseltexten und unter Berücksichtigung der Realgeschichte. Daß dies durchaus gelingen kann auf dem Hintergrund eines methodisch durchdachten Bezugsrahmens, zeigen neuerliche Publikationen, so die Einführung zum Sammelband  Krieg und Christentum. Religiöse Gewalttheorien in der Kriegserfahrung des Westens [II].

Das Autorenteam wählte einen begrenzten geographischen Untersuchungsraum, also lediglich die westliche Hälfte der österreichisch-ungarischen Monarchie während der Kriegsjahre 1914 bis 1918 [III]. Dieser Raum sollte nicht mit wechselnden Bezugsgrößen und unbekannten Zahlen umschrieben werden: drei Viertel einer nicht genannten Bevölkerungszahl, 13 % von 4,5 Millionen und 58  % von 2,2 Millionen - das läßt sich schlecht miteinander vergleichen. Hilfreich für die internationale Leserschaft wäre es, zunächst im Überblick die zahlenmäßige Verteilung der Angehörigen aller Religionen und Konfessionen in Österreich-Ungarn überhaupt und dann gesondert hinsichtlich der ausgewählten katholischen, protestantischen und jüdischen Glaubensgemeinschaften des Untersuchungsraumes und der Untersuchungszeit zu nennen. Auch eine möglicherweise innere Differenzierung je nach Glaubensrichtung könnte eine Rolle spielen für die Textinterpretation. Daß die drei Glaubensgemeinschaften "gleichberechtigt nebeneinander" in der katholischen Habsburgermonarchie lebten, wie das Autorenteam unterstreicht, dürfte sich angesichts der privilegierten Mehrheitskonfession wohl nur in einer bedingten Toleranz erschöpft haben [IV]. Zum Verständnis der Stellungnahmen der Schreiber/Redner in den ausgewählten Textzitaten müsste dieser Hintergrund womöglich noch geklärt werden.

"Im Falle der österreichischen Glaubensgemeinschaften im Ersten Weltkrieg läßt sich jedoch keinerlei kritische Reflexion über die Vielgestaltigkeit der biblischen Stimmen zum Krieg nachweisen", so das Resümee des Autorenteams. Die Religionsgemeinschaften hätten "jede Distanz zum Herrscherhaus und dessen Kriegspolitik missen" lassen. Leider bleibt unklar, welches Quellenmaterial katholischer, protestantischer und jüdischer Provenienz der Untersuchung insgesamt zugrunde lag, um diese gewichtigen Aussagen verifizieren zu können. Die Auswahl beschränkt sich auf 14 Zitate, die nicht einmal den gesamten Zeitraum abdecken (7 aus 1914, je 3 aus 1915 und 1916, nur 1 aus 1917). Es wäre unbedingt nötig, die Quellengrundlage für diese Auswahl nach Umfang, Verteilung auf die Kriegsjahre und nicht zuletzt nach Textgattung, Verfasser/Redner und Adressatenkreis transparent zu machen. Außerdem wäre es sinnvoll zu erfahren, wie oft im Gesamt der gesichteten Texte überhaupt alttestamentliche Zitate Verwendung fanden und wie diese sich während des Krieges verteilten, um beurteilen zu können, wie repräsentativ die Zitate für den Ersten Weltkrieg waren. Standen sie einer Übermacht neutestamentlicher Zitate oder dem Vorkommen von Zitaten aus der klassischen und modernen Literatur gegenüber oder waren diese in etwa gleich gestreut oder vom Anlass/Adressatenkreis abhängig? Die Quellenzitate des Beitrags weisen zumindest erhebliche Unterschiede auf, die die Vergleichbarkeit der Gemeinschaften an sich schon erschwert. So handelt es sich bei den Katholiken um 7 Zitate von Bischöfen zwischen 1914 und 1917 (zum Kriegsausbruch, zur Fasten-, Weihnachtszeit, anläßlich des Todes des Kaisers), bei den Protestanten um 3 Zitate von Pfarrern aus 1914 (Erlass, Bußpredigt), bei den Juden um 4 Zitate aus 2 Zeitschriften aus 1914 bis 1916, wobei der einzige Bezug auf einen geistlichen Amtsträger, einen Rabbiner, durch einen Bericht über dessen Vortrag  gesetzt wird. Sind die katholischen und protestantischen Äußerungen als von Geistlichen getätigt vergleichbar, so bleibt undeutlich, warum durch die Artikel der beiden jüdischen Zeitschriften die jüdische Glaubensgemeinschaft repräsentiert werden könnte in ihrer Rezeption biblischer Texte. Über die genannten Zeitschriften, ihre Auflagenhöhe und Richtung innerhalb der jüdischen Glaubensgemeinschaft (liberal, orthodox, reformiert) erfährt man nichts, auch nicht, welche weiteren jüdischen Zeitschriften es gab und warum diese oder andere Quellen (Ansprachen von Rabbinern etc.) nicht gewählt wurden. Weder werden die namentlich bekannten Verfasser/Redner der übrigen Quellen vorgestellt und deren theologische Richtung, noch werden die Gesamtaussage der jeweiligen Quelle und der Stellenwert der Bedeutung eines Rückbezugs auf die Hebräische Bibel tatsächlich jeweils erschlossen.

Wenn man sich nicht einfach nur mit dem Finden der "Bibelstellen" und der reinen Auflistung passend zu den in der Sekundärliteratur schon bekannten Deutemustern und Kategorien (Kriegsaffirmation, Gericht und Strafe Gottes, Freund-Feind-Dichotomien, Friedensvisionen) begnügen will, sollte man einen Analyseschlüssel wählen, der aussagekräftigere Ergebnisse zu liefern weiß. Bei der Komplexität der Aufgabenstellung ist das keineswegs leicht. Und zumindest für die Zitate aus den jüdischen Zeitschriften scheint ins Auge zu springen, daß sie nicht enthalten, was die Autoren ihnen zuschreiben. Zur Ermordung des Thronfolgers Franz Ferdinand erschien in der Zeitschrift "Die Wahrheit" vom 18. September 1914 ein Artikel, aus dem die Autoren zitieren: "Selbstverständlich konnte die Regierung unseres glorreichen, hochherzigen, von aller Welt als Friedenskaiser gefeierten Monarchen, den wir stets als unseren von Gott uns gesandten Schutzengel loben und preisen, über diese scheußliche Tat nicht stillschweigend vorübergehen. Sie stellte daher mit vollem Rechte an die serbische Regierung das Verlangen, gegen die Anstifter dieses unerhörten Fürstenmordes, die in Serbien hausten, eine strenge Untersuchung einzuleiten, damit die Unholde sich nicht der ihnen gebührenden Strafe entziehen können". Die Autoren interpretieren diese Stelle folgendermaßen: "Hierin zeigt sich eine patriotische Gesinnung innerhalb der jüdischen Bevölkerung, die auch in der Überzeugung zum Ausdruck kam, der Krieg Österreich-Ungarns sei ein Krieg, der nicht nur die Monarchie verteidigen, sondern das jüdische Volk beschützen sollte". Meiner Meinung nach ist diese Interpretation wenigstens aus diesem Zitatteil nicht zu lesen. Der Artikelschreiber, für den noch nachzuweisen wäre, daß er für den jüdischen Bevölkerungsteil steht, spricht sich im Zitat doch gerade für ein rechtsstaatliches Verfahren  aus. Die Regierung Serbiens müsse den Mord durch eine Untersuchung aufklären und die Schuldigen einer Strafe unterziehen. Von Krieg ist explizit keine Rede, ja die auffällige Titulierung Kaiser Franz Joseph I. als Friedenskaiser ließe zumindest durch dieses kurze Zitat eher den Gedanken aufkommen, man wolle den Krieg gerade nicht, weil nur Frieden der jüdischen Minderheit weiterhin Schutz durch die Monarchie bieten könne. Ob diese Vermutung zutrifft, vermag freilich nur die Gesamttextanalyse zu zeigen. Eine Überarbeitung des Beitrags unter den empfohlenen Gesichtspunkten dürfte hier sicherlich eine Klärung erbringen und zu einem abgerundeten Bild führen.


[I] Vgl. beispielsweise zur Quellenauswahl und Methode: Antonia Leugers, Jesuiten in Hitlers Wehrmacht. Kriegslegitimation und Kriegserfahrung (Krieg in der Geschichte, Bd. 53), Paderborn, München, Wien, Zürich 2009, hier: S. 21-26.
[II] Vgl. Andreas Holzem, Krieg und Christentum. Religiöse Gewalttheorien in der Kriegserfahrung des Westens. Einführung, in: ders. (Hrsg.), Krieg und Christentum. Religiöse Gewalttheorien in der Kriegserfahrung des Westens (Krieg in der Geschichte, Bd. 50), Paderborn, München, Wien, Zürich 2009, S. 13-104, hier S. 28-32; Teil I. Biblische Grundlagen, in: ebd., 107-165, hier: S. 107-136: Kriegsdarstellungen der Bücher Josua bis 2 Könige; Feind- und Fluchpsalmen.
[III] Das Beispiel eines ungarischen Bischofs bietet: Bettina Reichmann, "Die Seele des Krieges": Zur religiösen Kriegsdeutung des Ersten Weltkrieges. Bischof Ottokár Prohászka (Ungarn), in: Holzem (Hrsg.), Krieg und Christentum, S. 719-735.
[IV] Vgl. Martin Schulze Wessel, Religion im Russländischen Reich und in der Habsburger Monarchie im Ersten Weltkrieg, in: Holzem (Hrsg.), Krieg und Christentum, S. 736-751.

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