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Unsere neuesten Veröffentlichungen

Akzeptanzbetrachtung von Karriere-ePortfolios im Recruiting : eine Analyse auf Basis des Technology Acceptance Models
Schottek, Oliver
Ein ePortfolio ist eine elektronische Sammelmappe, die Arbeits- und Lernergebnisse des Erstellers beinhalten kann. Die Inhalte bestehen unter anderem aus sogenannten Artefakten. Dies können Arbeitsproben des Erstellers des Portfolios sein. Bei der Sonderform des Karriere-ePortfolios hat der Ersteller in erster Linie die Dokumentation und Präsentation seiner Kompetenzen im Blick. Beim Recruiting-Prozess agieren immer zwei Parteien: der Bewerber und der Entscheider in der Personalabteilung. Deshalb betrachtet diese Arbeit die Akzeptanz von Karriere-ePortfolios aus diesen beiden Perspektiven. Ziel dieser Arbeit ist es, die Erwartungen der Entscheider im Unternehmen genauer zu beleuchten und die Erfüllung dieser Erwartungen durch ein ePortfolio zu überprüfen. Im Rahmen dieser Arbeit wird die Frage beantwortet, inwiefern ein ePortfolio ein geeignetes Recruiting-Instrument ist. Oliver Schottek studierte Betriebswirtschaftlehre an der htw saar und hat ein Studium als Master of Business Admimistration am Europa Institut der Universität des Saarlandes erfolgreich abgeschlossen. Im Anschluß daran promovierte er als externer Doktorand bei Prof. Dr Strohmeier am Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Management Informationssysteme. Seine Kernkompetenzen im Bereich Social Recruiting, Social CRM und Social Media Marketing bringt er als Gesellschafter und Mitglied der Unternehmensleitung bei der Social Media Beratung ting GmbH bei nationalen und internationalen Kunden ein. Er ist Lehrbeauftragter an der htw saar.

Mémoires et lieux de mémoire : enjeux interculturels et relations intermédiatiques
 
Les réflexions sur les mémoires et les lieux de mémoire sont l’enchaînement d’un double mouvement de l’histoire contemporaine : d’une part, il s’agit de faire vivre et revivre les événements historiques et sociohistoriques à travers la pluralité des mémoires. Dans cette perspective, la littérature se présente comme le lieu par excellence de la mise en écriture et de la confrontation des différentes mémoires. D’autre part, nous assistons à une sorte de sécurisation de la mémoire à travers les commémorations et l’édification des lieux censés incarner une ou plusieurs mémoires. Le présent ouvrage rassemble 12 contributions sur des questions aussi diverses que les lieux de mémoire, la mémoire individuelle et collective, la mémoire communicative et culturelle, la mémoire croisée et l’écriture de la mémoire. Les contributions qui couvrent les champs francophone, lusophone et germanophone reflètent l’intérêt inter- et transdisciplinaire de ce questionnement ; elles cherchent à rendre compte de l’expérience des écrivains contemporains à travers une écriture de l’histoire, de la violence et du quotidien.

Zur Relation zwischen Argumentation und Emotion : eine Studie anhand journalistischer Blogs aus Deutschland und Spanien
Hanke, Mirja
Die aristotelische Trias der Überzeugungsmittel Logos, Ethos und Pathos ist ein wesentlicher Ausgangspunkt zahlreicher linguistischer Untersuchungen in den Bereichen Argumentation und Emotion. Trotz der bereits von Aristoteles postulierten Einheit dieser Überzeugungsmittel finden sich überwiegend Forschungsarbeiten, in denen Argumentation (Logos) und Emotion (Ethos und Pathos) isoliert voneinander betrachtet werden, sodass eine systematische Beschreibung des Zusammenhangs von Argumentation und Emotion bzw. die Beantwortung der Frage nach ihrer Relation bisher noch weitgehend aussteht. Ebendiesem Desiderat möchte die vorliegende Arbeit begegnen. In concreto wird die Relation zwischen argumentativen Makrostrukturen (koordinierte Argumentation, Gegenargumentation, konzessive Argumentation sowie Signale der argumentativen Verstärkung und Abschwächung) und den verschiedenen Arten sprachlicher Emotionsmanifestation (Emotionsausdruck, Emotionszuschreibung und Emotionskonstruktion) unter Berücksichtigung der jeweiligen Ethos- und Pathosrelevanz der Emotionsart analysiert. Als Untersuchungskorpus dienen journalistische Blogs aus Deutschland und Spanien zum Thema Wirtschaftskrise – eine argumentative Textsorte mit einer hohen emotionalen Relevanz. So liefert die vorliegende Studie eine erste umfassende Beschreibung der vielfältigen Relationen zwischen Argumentation und Emotion und möchte darüber hinaus Anstoß zur weiteren Erforschung dieses komplexen Gebiets geben.

Saarabstimmungen: 1935 und 1955 : Dokumentation einer Vortragsreihe
 
Neue Sichtweisen braucht das alte Thema. Mit dem Abtreten der letzten Zeitzeugen verliert der bisherige, „prodeutsch“ dominierte geschichtspolitische Erinnerungsoktroi an Bedeutung. Es ist zum Beispiel an der Zeit, den wirtschaftshistorischen Vergleich der „kleinen“ (Saar) und „großen“ (DDR) Vereinigung auf seinen Erkenntnisertrag zu überprüfen. Ebenso nötig ist es, die Abstimmungen von 1935 und 1955 einzubetten in die spezifisch saarländische „Politische Kultur“ zwischen 1870 und ca. 1970 oder die sozialpolitischen Verwerfungen für die Arbeitnehmer zu betonen. Das Buch dokumentiert die Vortragsreihe der Kooperationsstelle Wissenschaft und Arbeitswelt, die im Herbst 2015 auf dem Campus der Universität des Saarlandes stattfand.

Droit et littérature, un éclairage franco-allemand = Recht und Literatur – deutsch-französische Streiflichter : Prof. Dr. Dr. h.c. Heike Jung: Heinrich von Kleist „Michael Kohlhaas“ ; Prof. Dr. Dr. h.c. Claude Witz: Jean Racine „Les Plaideurs“ ; Soirée in der Villa Europa am 28. Mai 2015
 


Verleihung der Ehrendoktorwürde der Philosophischen Fakultät III Empirische Humanwissenschaften der Universität des Saarlandes an Herrn Prof. Fergus I. M.Craik, Ph.D am 11. September 2013 = Conferral of an Honorary Doctorate for Prof. Fergus I. M. Craik, Ph.D. by the Faculty of Social and Applied Human Sciences of Saarland University : September 11 2013
 


Akademische Gedenkfeier für Universitätsprofessor Dr. Karlheinz Küting : 06. Februar 2015
 


Histoire partagée - mémoire divisée? : Erinnerungskultur in grenzüberschreitender Perspektive
 
Wie verlief der Prozess der Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg in Frankreich, Luxemburg und Deutschland? Wie kam es, dass aus einer gemeinsamen Geschichte von Unterdrückung, Auflehnung, (Mit)täterschaft und Opportunismus nach dem Krieg eine getrennte Erinnerung wurde? Die im Titel des vorliegenden Bandes vorgenommene Gegenüberstellung von „histoire“ und „mémoire“ verweist auf die Diskrepanz zwischen erlebter Vergangenheit und überlieferter Geschichte. Es ist die „mémoire“, das im Nachhinein konstruierte „Gedächtnis“ in Form von nationalen „Meistererzählungen“, die den Akzent auf das Trennende, das spezifisch Nationale legt. Die vorliegenden Beiträge bieten kritische Analysen der Darstellung und Deutung der Vergangenheit. Im Fall des ehemaligen Gestapo-Lagers Neue Bremm in Saarbrücken konnten bisher unberücksichtigte autobiographische Quellen ausgewertet werden. Im Vergleich der drei Länder ergaben sich neue Sichtweisen auf die jeweils nationalen Entwicklungen und neue Antworten auf die Frage nach der ‚Europäisierung‘ der Erinnerungsarbeit.

Von Bonsaihund, Runzelmaulwurf und Monchichi-Bärchen : eine Studie zu Ad-hoc-Nominalkomposita des Deutschen in der Translation anhand deutscher, französischer und italienischer Ausgangs- und Zieltexte
Weber, Anne Katrin Elisabeth
Deutsche Ad-hoc-Nominalkomposita stellen für die Übersetzung eine besondere Herausforderung dar: Als ausgangssprachliche Strukturen bieten sie die Schwierigkeit der Rezeption im Sinne der korrekten Interpretation und adäquaten Wiedergabe. Bei der Anfertigung einer Übersetzung ins Deutsche stellt sich hingegen das Problem der Produktion, d. h. der Translator muss zunächst das Kompositum als eine Übersetzungsmöglichkeit erwägen und anschließend seine Verwendung kritisch abwägen. Der vorliegende Band befasst sich sprachvergleichend-translatologisch mit Ad-hoc-Nominalkomposita des Deutschen als Ausgangs- und Zielpunkt der Übersetzung und geht dabei auch der Frage nach, ob oder inwieweit diese Strukturen als „kreativ“ einzuschätzen sind. Zwar kann die Studie nur ein kleiner Beitrag zu dem komplexen Gebiet der (kreativen) Wortbildung in der Translation sein, als solcher aber vielleicht den Anstoß zu weiteren Untersuchungen liefern. Anne Weber ist Diplom-Übersetzerin für Französisch, Englisch und Italienisch. Sie war bis 2015 am Lehrstuhl für Romanische Übersetzungswissenschaft der Universität des Saarlandes beschäftigt. Neben der Wortbildung gehören zu ihren Forschungsinteressen auch die Bereiche Werbesprachforschung sowie Fachsprachenforschung.

Goethe und ...
 
Johann Wolfgang Goethe galt bereits seinen Zeitgenossen als paradigmatischer Vertreter jenes Dichtergenies, dessen Ideal er selbst erschaffen hat; im Verlauf des 19. Jahrhunderts avancierte er zu dem bedeutendsten deutschen Dichter. Hierzu hat nicht nur die ungeheure Wirkung seiner Jugendwerke beigetragen, die lyrische Sprache, die er in den Jahren des Sturm und Drang entwickelte, hat die deutsche Lyrik nachhaltig geprägt. Auch seine Romane und Erinnerungsschriften wurden im 19. und 20. Jahrhundert zu stilbildenden Mustern ihrer jeweiligen Gattungen. Schließlich sind im Hinblick auf sein literarisches Werk vor allem die beiden Teile der „Faust“-Tragödie wirkungsmächtig geworden. Goethes Einfluss auf die europäische Geistesgeschichte beruht jedoch nicht nur auf seinem dichterischen Schaffen. Auch seine vielfältigen naturwissenschaftlichen Forschungen und seine amtlichen Tätigkeiten am Hof des Herzogs von Sachsen-Weimar-Eisenach weisen ihn als einen seine Epoche bestimmenden Denker aus. Vor diesem Hintergrund präsentieren die Beiträge des Bandes Goethe aus verschiedenen Perspektiven: Werke des Weimarer Schriftstellers werden im Kontext ihrer Zeit vorgestellt und einer Neulektüre unterzogen, seine Beziehungen zu Zeitgenossen wie seine Auseinandersetzung mit anderen Epochen wird untersucht und schließlich werden auch Aspekte seiner Wirkungsgeschichte betrachtet.