Homepage der Universität des Saarlandes
universaar Bücher Online
 

Bibliographische Angaben zum Volltext

Hinweis zum Urheberrecht

Buch (Monographie) zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:bsz:291-universaar-1498
URL: http://universaar.uni-saarland.de/monographien/volltexte/2016/149/


Von Bonsaihund, Runzelmaulwurf und Monchichi-Bärchen : eine Studie zu Ad-hoc-Nominalkomposita des Deutschen in der Translation anhand deutscher, französischer und italienischer Ausgangs- und Zieltexte

Weber, Anne Katrin Elisabeth

pdf-Format:
Dokument 1.pdf (3.150 KB)

Bookmark bei Connotea Bookmark bei del.icio.us
SWD-Schlagwörter: Nominalkompositum , Wortbildung , Übersetzung
Institut: Fachrichtung 4.6 - Angewandte Sprachwissenschaft sowie Übersetzen und Dolmetschen
DDC-Sachgruppe: Sprachwissenschaft, Linguistik
Dokumentart: Buch (Monographie)
ISBN: 978-3-86223-206-2
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2016
Publikationsdatum: 01.06.2016
Bemerkung: Druckausgabe erhältlich über Monsenstein & Vannerdat
Kurzfassung auf Deutsch: Deutsche Ad-hoc-Nominalkomposita stellen für die Übersetzung eine besondere Herausforderung dar: Als ausgangssprachliche Strukturen bieten sie die Schwierigkeit der Rezeption im Sinne der korrekten Interpretation und adäquaten Wiedergabe. Bei der Anfertigung einer Übersetzung ins Deutsche stellt sich hingegen das Problem der Produktion, d. h. der Translator muss zunächst das Kompositum als eine Übersetzungsmöglichkeit erwägen und anschließend seine Verwendung kritisch abwägen. Der vorliegende Band befasst sich sprachvergleichend-translatologisch mit Ad-hoc-Nominalkomposita des Deutschen als Ausgangs- und Zielpunkt der Übersetzung und geht dabei auch der Frage nach, ob oder inwieweit diese Strukturen als „kreativ“ einzuschätzen sind. Zwar kann die Studie nur ein kleiner Beitrag zu dem komplexen Gebiet der (kreativen) Wortbildung in der Translation sein, als solcher aber vielleicht den Anstoß zu weiteren Untersuchungen liefern.
Anne Weber ist Diplom-Übersetzerin für Französisch, Englisch und Italienisch. Sie war bis 2015 am Lehrstuhl für Romanische Übersetzungswissenschaft der Universität des Saarlandes beschäftigt. Neben der Wortbildung gehören zu ihren Forschungsinteressen auch die Bereiche Werbesprachforschung sowie Fachsprachenforschung.