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Bibliographische Angaben zum Volltext

Hinweis zum Urheberrecht

Buch (Monographie) zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:bsz:291-universaar-1547
URL: http://universaar.uni-saarland.de/monographien/volltexte/2016/154/


Zur Relation zwischen Argumentation und Emotion : eine Studie anhand journalistischer Blogs aus Deutschland und Spanien

Hanke, Mirja

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SWD-Schlagwörter: Linguistik , Argumentation , Weblog
Institut: Fachrichtung 4.6 - Angewandte Sprachwissenschaft sowie Übersetzen und Dolmetschen
DDC-Sachgruppe: Sprachwissenschaft, Linguistik
Dokumentart: Buch (Monographie)
ISBN: 978-3-86223-220-8
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2016
Publikationsdatum: 05.09.2016
Bemerkung: Druckausgabe erhältlich über Monsenstein & Vannerdat
Kurzfassung auf Deutsch: Die aristotelische Trias der Überzeugungsmittel Logos, Ethos und Pathos ist ein wesentlicher Ausgangspunkt zahlreicher linguistischer Untersuchungen in den Bereichen Argumentation und Emotion. Trotz der bereits von Aristoteles postulierten Einheit dieser Überzeugungsmittel finden sich überwiegend Forschungsarbeiten, in denen Argumentation (Logos) und Emotion (Ethos und Pathos) isoliert voneinander betrachtet werden, sodass eine systematische Beschreibung des Zusammenhangs von Argumentation und Emotion bzw. die Beantwortung der Frage nach ihrer Relation bisher noch weitgehend aussteht. Ebendiesem Desiderat möchte die vorliegende Arbeit begegnen. In concreto wird die Relation zwischen argumentativen Makrostrukturen (koordinierte Argumentation, Gegenargumentation, konzessive Argumentation sowie Signale der argumentativen Verstärkung und Abschwächung) und den verschiedenen Arten sprachlicher Emotionsmanifestation (Emotionsausdruck, Emotionszuschreibung und Emotionskonstruktion) unter Berücksichtigung der jeweiligen Ethos- und Pathosrelevanz der Emotionsart analysiert. Als Untersuchungskorpus dienen journalistische Blogs aus Deutschland und Spanien zum Thema Wirtschaftskrise – eine argumentative Textsorte mit einer hohen emotionalen Relevanz. So liefert die vorliegende Studie eine erste umfassende Beschreibung der vielfältigen Relationen zwischen Argumentation und Emotion und möchte darüber hinaus Anstoß zur weiteren Erforschung dieses komplexen Gebiets geben.