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Bibliographische Angaben zum Volltext

Hinweis zum Urheberrecht

Buch (Monographie) zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:bsz:291-universaar-1665
URL: http://universaar.uni-saarland.de/monographien/volltexte/2020/166/


Ecclesia semper reformanda: Ergebnisse der Reformationssynode der Evangelischen Kirchenkreise und Kirchenbezirke an der Saar und der Fachrichtung Evangelische Theologie am 11. März 2017 an der Universität des Saarlandes

Weitere Beteiligte (Hrsg. etc.): Meyer, Karlo ; Weyer, Christian

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SWD-Schlagwörter: Kirche , Reformation , Synode
Institut: Fachrichtung 3.3 - Katholische Theologie
DDC-Sachgruppe: Theologie, Christentum
Dokumentart: Buch (Monographie)
Schriftenreihe: Universitätsreden
Bandnummer: 113
ISBN: 978-3-86223-255-0
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2017
Publikationsdatum: 23.01.2020
Kurzfassung auf Deutsch: Vor 500 Jahren hat Martin Luther ein ganzes Spektrum an Entwicklungen im Bereich der Kirchen, der Gesellschaft, der Kultur und der Politik ausgelöst. Sein Wittenberger Thesenanschlag und der davon ausgehende reformatorische Impuls war der Beginn einer
Erfolgsgeschichte. Denn bis heute prägt die Reformation nicht nur das religiöse Leben in Deutschland. Die Reformation hat auch maßgeblich zur Aufklärung, zur Herausbildung von Menschenrechten und letztlich auch der Demokratie beigetragen.
Dem Motto der Saar-Reformationssynode „Ecclesia semper reformanda“ kann man getrost die Aufforderung folgen lassen, dass sich neben der Kirche auch die Gesellschaft ständig reformieren muss. Dabei gilt für Kirchen und Gesellschaft gleichermaßen: das
Geschenk der Freiheit, das nach Luther aus Glaube und Gottesgnade resultiert, ist der Ursprung jeder Veränderung. Dieser Freiheit müssen wir uns immer aufs Neue bewusst werden und stellen. Sie ist der Ausgangspunkt für eine Gesellschaft der Teilhabe, der sozialen Gerechtigkeit und der Humanität. Sie ist aber auch der Kern einer sich immer neu verändernden evangelischen Kirche, die das Evangelium
in der Welt so verkündigen kann, dass sie gehört, gesehen und verstanden wird. Die nun vorliegenden Wortbeiträge zur Saar-Reformations synode greifen diese Themen umfassend und in der gebotenen Tiefe auf. Sie präsentieren eine lebendige Kirche, die mutig in die Zukunft blickt und Gegenwärtiges hinterfragt und prüft. Gleichzeitig kommt diese Kirche auch dem Auftrag nach, das Evangelium und seine Botschaft in unsere heutige komplexe Welt zu übertragen. Von diesen Beiträgen geht Inspiration und Kraft aus. Ganz im reformatorischen Sinne stellen sie sich den Gegebenheiten einer sich schnell verändernden Welt und den damit verbundenen Herausforderungen für den Glauben und die Kirchen. Eine Welt, die in weiten Teilen
gezeichnet ist von Ungerechtigkeit, Not und Missachtungen der Menschenwürde, braucht diese Botschaften, die geprägt sind von Brüderlichkeit, von Solidarität und Freiheit.