Regest 1534-12-10

Datum: 10 Dezember 1534

Inhalt

Anton Kolb von Geispolsheim reversiert sich als Lehnsträger wegen seiner Ehefrau Ottilie und deren Schwester Else, beide Töchter des + Haman von Klotten, gegen Graf Johann Ludwig von Nassau-Saarbrücken gemäß dessen inserierter Lehnsurkunde vom gleichen Tag über die Burglehen, die Haman von Klotten nach dem Vertrag mit seinem Vater Philipp mit diesem und seinem Bruder Jakob innehatte, nämlich das Haus in Stadt Saarbrücken neben dem Haus des + Gros Hans , das jetzt Heinrich von Sötern als Burglehen innehat mit Hofstatt und Hofbering, wie er seinerzeit von dem + Peter Hacker dem Vater des Grafen übergeben wurde, einen Garten vor der Marktpforte zwischen den Gärten des Grafen und des Dompropstes von Trier , der zu den Burglehen derer zu Sierck gehört und hinten auf die Wiese, vorne an die Straße stößt, ferner eine Rente von 6 Gulden aus der Mai- und Herbstrante zu Saarbrücken, ablösbar mit 100 Gulden, ferner zur Besserung des Burglehens vier Gartenstücke an der Marktpforte bei dem Bollwerk, die früher Johann Kern zu Lehen trug, und eine Rente von einem Kapaun aus dem Garten in der Steinwiese zu St. Johann, den Hamans Vater von den Erben des Hans Heintzman gekauft hatte.

Archive

  • LASb Best. Nassau-Saarbrücken II Nr. 5600 (ehem. HessHStAWi Abt. 121 Urkunden Fust von Geispolsheim 1534-12-03, um 1900/1910 nach Koblenz extradiert) - Ausf., Perg., S. ab – (Ed nach Fb)