Regest 1424-02-02 (a)

Datum: 2 Februar 1424 ; original: Uf unser frawen dag Purificacionis 1423 Metzer Gewohnheit.

Inhalt

Hansvon Altdorf genant Wollensleger bekundet, dass er heute des Grafen Philipp [I.] von Nassau-Saarbrücken Mann geworden ist und der Graf ihn und seinen Leibeserben mit folgenden Lehnsstücken belehnt hat: als Burglehen das Haus in der Burg zu Sarbrucken, das dem Grafen von dem verstorbenen Eichenhanse rückgefallen war und zwischen den Häusern des Johann von Wolfstein ( Wolffestein ) und des Philipp von Nassau ( Nassawe ) liegt, als Mannlehen alles, was Hans zu Dudweiler ( Dudewilr ) und Sulzbach ( Solzbach ) besitzt und was ihm von seiner Schwester Jenette anfallen soll, es sei an Leibeigenen, Gerichten, Gülten, Zinsen und andern Dingen, als (einfache) Lehen 5 Gulden Rente, bewiesen auf den gräflichen Zoll zu Saarbrücken laut der darüber ausgestellten Urkunde, eine Scheuer in der Nuwengassen zu Saarbrücken, die seine Schwester Jenette derzeit zur Hälfte besitzt (welche Hälfte Hans ebenfalls erben soll), sowie die Gülten und Zinsen, die Hans von des von Kierckel wegen zu Dudweiler ( Dudewilr ) , Sultzbach ( Soltzbach )und zu Lendelfingen ( Lenderfingen ) angefallen sind. Hans schwört den Lehnseid und gibt dem Grafen dafür, dass dieser ihn mit dem Burghaus des Eichenhans belehnt hat, das ihm zuvor verliehene Burghaus vor der Burg in dem twengel wieder zurück.

Archive

  • 1. LASb Best. Nassau-Saarbrücken II 944 - Ausf., Perg., S. erh.
  • 2. HessHStAWi Abt. 3001 Kopiar A 17 fol. 200 - Abschrift (15. Jh.), kanzelliert mit Randvermerk: Vacat (Hand des Urkundenschreibers) und ist verändert, als man hernach findet (spätere Hand) - (Kl)