Regest 1426-01-12 (a)

Datum: 12 Januar 1426 ; original: Uff Samstag nehste vor dem Zwentzigsten dage 1425 Metzer Stil.
Siegel: S.: A. sowie Johan Voigt zu Hunstein, Elses Bruder, und Johann von Sottern, Elses Schwager..

Inhalt

Else von Hunolstein ( Hunstein ) , Witwe von Johann von Löwenstein ( Lewenstein ) , bekundet, - nachdem der Zwist zwischen Graf Philipp [I.] von Nassau-Saarbrücken und ihrem Mann wegen der Burglehen des + Nikolaus ( Niclas ) von Kastel ( Castel ) dahingehend beigelegt wurde, dass ihr Mann das Haus in der Burg zu Saarbrücken zwischen dem Haus der von Dagstul und dem Haus des verstorbenen Petermans von Bebelsheim, den Etzel geen Reppershofe herab bij Contzenborn, die Stuckewiesen geen dem Dutschenhuse herab, die bisher zu diesem gehörten, und die 12 Gulden auf den Osterschaft im Köllertal ( Collerdale ) vom Grafen zu Lehen empfangen soll, wie es auch geschah, - dass sie für ihre noch unmündigen Kinder mit den vorgenannten Lehnsstücken belehnt wurde, für welche ein halbes Jahr Burgsess in Saarbrücken zu leisten ist. Ferner wurde damals verabredet,dass die 12 Gulden mit 120 rhein. Gulden ablösbar sind; der Lehnsträger muss jedoch wiederum 12 Gulden auf Eigengüter möglichst bei Saarbrücken beweisen oder für die 120 Gulden mit dem Rat des Grafen Renten kaufen und das eine oder das andere als Lehen tragen. In Bezug auf den Reppershoff bei Saarbrücken, der in der alten Urkunde Graf Johanns [II. ?] von Saarbrücken für Niclasen von Kastel ( Castel) in das obgenannte Burglehen einbezogen ist, ist abgemacht, dass er, falls ihres Mannes Leibeserben ihn im Rechtsverfahren an sich bringen ( mit rechte erwonnen und an sich brechten ), als Zubehör zu obigen Burglehen zu verleihen ist.

Archive

  • 1. HessHStAWi Abt. 121 Urkunden von Löwenstein – Ausf., Perg., S. 1 und 2 an Pressel, S 3 fehlt
  • 2. HessHStAWi Abt. 3001 Kopiar A 17 fol. 249r-249v - Abschrift (15. Jh.) - (Kl/He)