Regest 1455-04-09

Datum: 9 April 1455 ; original: Uff Mittwoch in den osterheiligen vier tagen 1455

Inhalt

Symont Mauchenheimer von Zweinbrucken, Heinrichs Sohn, bekundet, dass Graf Johann [III.] von Nassau-Saarbrücken ihn und seine Leibeserben belehnt hat mit dem dem Grafen heimgefallenen Haus in der Burg zu Sarbrucken, das vor Zeiten der + Heyntzichen von Nassauw von seinem Vater Graf Philipp [I.] von Nassau-Saarbrücken zu Lehen trug, mit zugehörigen Stall und Hof, mit 3 Gartenstücken zu Saarbrücken in dem Nuwenlende hinter Vor Hans und neben Henckins Margreten Garten, die sich bis an das Etzel erstrecken, in dessen Mitte der Kirßbaum steht, mit einer Wiese zu St. Johann, nämlich der zweiten Specke oben an Enselmans garten, mit dem Schildichin jenseits des Grabens im ortte neben Kellenbach, welche Wiese seinerzeit Heinrich von Eiweiler ( Ywilre ) gehörte, und mit einem Feld zu Saarbrücken in Battichindaile naher dem Dutschenhuse zu am Hane. Für diese Lehen hat Symont drei aufeinanderfolgende Monate lang Burghut in Saarbrücken zu tun. Er bestätigt den Empfang der Lehnsstücke und schwört den Lehnseid.

Archive

  • 1. HessHStAWi Abt. 121 Urkunden Mauchenheimer – Ausf., Perg., S. angebrochen am Pressel
  • 2. HessHStAWi Abt. 3001 Kopiar A 17 fol. 289v-290 – Abschrift (15. Jh.)
  • 3. LASb Best. Nassau-Saarbrücken II Nr. 2450 S. 152 – Regest - (Kl/Ed)